Dynamischer Stromtarif: Wann er sich lohnt
Beim dynamischen Stromtarif ändert sich der Preis pro Kilowattstunde im Tagesverlauf – wer seinen Verbrauch verschieben kann, spart.
Wie ein dynamischer Tarif funktioniert
Der Preis orientiert sich am Börsenstrompreis und wird in der Regel stündlich oder viertelstündlich neu festgelegt. Die Preise für den Folgetag stehen meist am Vortag fest. Dazu kommen Netzentgelte, Steuern und Abgaben sowie der Aufschlag des Anbieters. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das den Verbrauch zeitgenau erfasst.
Für wen er sich lohnt
Profitieren können vor allem Haushalte mit flexiblem Verbrauch: Wer sein Elektroauto an der Wallbox nachts oder bei viel Wind und Sonne lädt, eine Wärmepumpe oder einen Speicher steuert oder Waschmaschine und Geschirrspüler bewusst in günstige Stunden legt, zahlt im Schnitt weniger als beim Festpreis.
Worauf man achten sollte
Der Preis kann zeitweise auch deutlich steigen – besonders abends im Winter. Wer seinen Verbrauch kaum verschieben kann, fährt mit einem Festpreis oft ruhiger und sicherer. Vor dem Wechsel lohnt ein Blick auf Grundgebühr, Messstellenkosten und Vertragslaufzeit.
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